E-Rechnung nach Land

E-Rechnung in Kroatien: Pflicht, Formate, Versand und Empfang

Dynafis verbindet Rechnungsprüfung, Empfängerfähigkeit, Länderprofil und Evidence für Kroatien. Die tatsächlich zulässige Route wird je Rechtseinheit, Transaktion und Umgebung bestimmt; Fiscalization 2.0 ist dabei nur ein Teil des Gesamtprozesses.

Was gilt im Land?

Kroatien kombiniert B2G-E-Rechnung und eine nationale Fiscalization-2.0-Strecke. Inland-B2B benötigt einen nationalen Intermediär; Cross-Border kann je nach Empfänger über Peppol laufen. Inland-B2B benötigt einen bestätigten kroatischen Intermediär. B2G und Cross-Border können nur dort über Peppol laufen, wo Profil und Empfänger dies erlauben; Fiskalisierung, Empfangsbestätigung, Ablehnung und Zahlung bleiben eigene Evidence-Schritte.

Wer ist betroffen?

Das Profil unterscheidet B2B, B2G und Cross-Border. Ob eine Pflicht greift, hängt zusätzlich von Sitz, Steuerregistrierung, Empfängertyp, öffentlichem Auftrag und grenzüberschreitendem Kontext ab.

Netzwerke und Portale

Relevante Netze und Portale sind Fiscalization 2.0, FINA und Peppol. Dynafis prüft HR-FISK-2.0-CIUS und Peppol BIS Billing 3.0 sowie die Adressierungs- und Identifikatorschemes 9934 getrennt voneinander.

Netzwerke und Portale
  • Fiscalization 2.0
  • FINA
  • Peppol
Formate und Profile
  • HR-FISK-2.0-CIUS
  • Peppol BIS Billing 3.0
Identifikatoren
  • 9934
Was kann Dynafis heute?

Dynafis ist technisch auf die nationale Strecke vorbereitet. Für Inlandsvorgänge ist jedoch ein bestätigtes Partner-Onboarding erforderlich; bis dahin bleibt die Route fail closed.

Grenzen der Abdeckung

Der angezeigte Supportstatus beschreibt die technische Dynafis-Abdeckung, nicht eine pauschale Rechts- oder Steuerfreigabe. Nationale Melde-, Fiskalisierungs-, Archiv- oder Signaturpflichten können zusätzlich zum Rechnungsaustausch gelten.

Versandprozess
  1. 01

    Rechtseinheit, Transaktionstyp und Empfängerland bestimmen

  2. 02

    Empfänger-ID, Scheme und Dokumentprofil prüfen

  3. 03

    Canonical Invoice einfrieren und Länder-Preflight ausführen

  4. 04

    Zulässige Exchange-, Clearance- und Reporting-Rails ausführen

  5. 05

    Providerstatus, Quittungen und Evidence abgleichen

Empfangsprozess
  1. 01

    Dokument aus Peppol, nationalem Portal oder Partnerconnector abrufen

  2. 02

    Rechtliches Original und Transportartefakt getrennt sichern

  3. 03

    Profil, Absender, Summen und Korrekturbezug validieren

  4. 04

    Dokument in der gemeinsamen Inbox der richtigen Rechtseinheit zuordnen

Korrekturen und Status
  1. 01

    Original und Profilversion eindeutig referenzieren

  2. 02

    Credit Note, Korrektur, Replacement oder Cancel nur nach Connector-Capability wählen

  3. 03

    Statuskette, Reporting und Evidence gemeinsam reconciliieren

Für Steuerberater und Mehrmandantenbetrieb

Für Steuerberater und Mehrmandantenbetrieb

Kanzleien konfigurieren Kroatien je Mandant und Rechtseinheit. Credentials, Providerkonten, Dokumente und Produktionsfreigaben werden nicht zwischen Mandanten vererbt; Monatsabschluss und offene Meldungen bleiben pro Rechtseinheit nachvollziehbar.

Für Steuerberater und Mehrmandantenbetrieb
FAQ
Ist die E-Rechnung in Kroatien verpflichtend?

Kroatien kombiniert B2G-E-Rechnung und eine nationale Fiscalization-2.0-Strecke. Inland-B2B benötigt einen nationalen Intermediär; Cross-Border kann je nach Empfänger über Peppol laufen. Der konkrete Anwendungsbereich muss für die jeweilige Rechtseinheit und Transaktion geprüft werden.

Reicht Peppol für Kroatien aus?

Nicht automatisch. Peppol kann ein Austauschweg sein, ersetzt aber nationale Clearance-, Reporting- oder Fiskalisierungsprozesse wie Fiscalization 2.0, FINA und Peppol nur, wenn das aktive Länderprofil dies ausdrücklich zulässt.

Was kann Dynafis für Kroatien heute?

Dynafis ist technisch auf die nationale Strecke vorbereitet. Für Inlandsvorgänge ist jedoch ein bestätigtes Partner-Onboarding erforderlich; bis dahin bleibt die Route fail closed.

Quellen und fachlicher Stand

Fachlich geprüft: · hr-regulatory-2026.07.29